29. Mai: John Fitzgerald Kennedy wird als zweites von neun Kindern des Unternehmers und Diplomaten Joseph P. Kennedy (1888-1969) und seiner Frau Rose, geb. Fitzgerald (1890-1995) in Brookline (Massachussetts/USA) geboren. John F. Kennedys Urgroßeltern waren 1849 aus Irland kommend in die USA ausgewandert und hatten sich in Boston niedergelassen.
Umzug der Familie nach New York City.
Kennedys Vater kauft das Sommerhaus in Hyannis Port/Massachussetts – bis heute Sommerresidenz der Familie.
Besuch des katholischen Internats Canterbury/Connecticut.
Eintritt in das protestantische Internat Chaote/Connecticut.
Nach dem Schulabschluss Reise nach England um sich an der London School of Economics einzuschreiben. Eine Erkrankung zwingt Kennedy zur Rückkehr in die USA.
Im Herbst Immatrikulation an der Universität Princeton, das Studium muss er aus gesundheitlichen Gründen wieder abbrechen.
Studium der Politischen Wissenschaften an der Universität Harvard.
Reisen nach Frankreich, Spanien und Italien.
Empfang beim Papst.
Im Dezember wird sein Vater Joseph P. Kennedy zum Botschafter der USA in Großbritannien ernannt.
29. Mai: Wie alle seine Geschwister erhält John F. Kennedy zu seinem 21. Geburtstag von seinem Vater ein Treuhandvermögen von 1 Million Dollar.
Reisen nach Polen, Russland, Deutschland, Frankreich und die Türkei. >
Arbeit in der Londoner Botschaft.
21. Juni: Studienabschluss im Hauptfach Politische Wissenschaften. Der Titel seiner Abschlussarbeit lautet „Appeasement in München: Das zwangsläufige Ergebnis der Langsamkeit der britischen Demokratie bei der Abkehr von einer Politik der Abrüstung“.
Juli: Veröffentlichung der überarbeiteten Abschlussarbeit unter dem Titel „Why England Slept“ (Warum England schlief). Das Buch wird mit 40.000 verkauften Exemplaren zum Bestseller.
Studium der Betriebswirtschaft an der Universität Stanford/Kalifornien, das er vorzeitig abbricht.
September: Meldung zur Marine.
Arbeit beim Nachrichtendienst der Marine in Washington.
Januar: Versetzung nach Charleston/South Carolina.
ab Juli: Ausbildung für den Dienst zur See.
März: Kennedy übernimmt im Südpazifik das Kommando des Schnellbootes PT 109.
2. August: Das Schnellboot PT 109 wird von einem japanischen Zerstörer versenkt; die Mannschaft wird am 7. August gerettet. Kennedy wird in der amerikanischen Presse zum Helden hochstilisiert.
Dezember: Rückversetzung in die USA.
August: Nach dem Fliegertod des älteren Bruders soll John F. Kennedy die politischen Pläne des Vaters verwirklichen.
April: Beendigung des Militärdienstes.
Sommer: Als Korrespondent der Hearst-Presse berichtet Kennedy über die Gründungsversammlung der Vereinten Nationen in San Francisco, über die britischen Parlamentswahlen und über die Potsdamer Konferenz. Eine erneute Krankheit zwingt Kennedy zur Rückkehr in die USA.
5. November: In Boston Wahl in das Repräsentantenhaus für die Demokratische Partei.
Sommer: Reise nach Irland und England.
Nach einem Zusammenbruch in London wird bei Kennedy die Addison-Krankheit diagnostiziert.
4. November: Wahl in den Senat.
12. September: Kennedy heiratet Jaqueline Bouvier (1929-1994).
Aus der Ehe gehen drei Kinder hervor: Caroline (geb. 1957), John F. Kennedy Jr. (1960- 1999) und Patrick Bouvier Kennedy (1963-1963) der zwei Tage nach seiner Geburt stirbt.
Senator des Staates Massachussetts. Seine Hauptinteressen gelten der Außenpolitik und der Arbeitsgesetzgebung.
Längere Krankenhausaufenthalte aufgrund zweier Rückenoperationen.
Beginn der Arbeiten an seiner Schrift „Zivilcourage“.
August: Veröffentlichung von „Profiles in Courage“ (Zivilcourage).
Kennedy nominiert Adlai Stevenson als Präsidentschaftskandidaten beim Demokratischen Parteitag,
unterliegt selbst aber als Kandidat für die Vizepräsidentschaft.